Unternehmen

Soft Skills machen erfolgreicher

Unternehmenskultur gehört zwischenzeitlich zu den wichtigsten Erfolgsfaktoren von Unternehmen. Das belegen z.B. die ComTeam Studie 2013 und die Gemeinschaftsstudie "Organization 15. Designed to win" aus dem Jahr 2009, die die Boston Consulting Group u.a. zusammen mit der Schweizerischen Gesellschaft für Organisation und Management durchführte. Die dort befragten 1'100 Führungskräfte gehen soweit, den weichen Faktoren (Soft Skills) einen grösseren Einfluss auf den Erfolg zuzusprechen, als den harten Faktoren.

Zahlt sich Persönlichkeit aus?
Der Frage, welche persönlichen Soft Skills der Führungskräfte sich am stärksten auf die Produktivität eines Unternehmens auswirken, geht die aktuellste ComTeam Studie nach - wir sind gespannt auf die Ergebnisse. Gefragt wurde u.a. nach Eigenschaften wie Achtsamkeit, Selbstreflexion und emotionaler Stabilität. Für uns ein weiterer Hinweis, dass auch zu diesem letzten Punkt die Sensibilität innerhalb und ausserhalb der Unternehmen deutlich wächst resp. zu einer "kritischen Grösse" geworden ist. Um so wichtiger, entsprechenden Präventionsmassnahmen die nötige Bedeutung beizumessen.

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Anwesend und doch nicht da?

Der Abeitsdruck in den Unternehmen steigt, das löst Ängste aus: z.B. Angst vor Arbeitsplatzverlust und Existenzangst. Nun blockiert Angst die persönliche Produktivität genauso wie Krankheit und wird damit zu einem ernstzunehmenden Faktor für die unternehmensinterne Personal- und Kostenplanung. Zwar hat sich mit der leicht rückläufigen Tendenz krankheits- resp. unfallbedingter Abwesenheiten eine positive Wendung für Unternehmen und Versicherungen eingestellt. Doch in vielen Fällen hat lediglich eine Verschiebung vom Absentismus (krankheitsbedingte Abwesenheit) hin zum Präsentismus (Einschränkung der Arbeitsproduktivität) stattgefunden. Im Rahmen einer zielgerichteten Gesundheitsvorsorge in Unternehmen gewinnt das Thema daher zunehmend an Bedeutung. Nicht zuletzt, weil die Kosten stetig steigen, laut diverser Studien sogar doppelt so hoch sind, wie beim Absentismus. Die viel bessere Alternative ist doch: Kosten- vermeidung dank wirksamer Prävention. Das psychische Befinden der Mitarbeitenden wird in diesem Zusammenhang zukünftig zu einer der wichtigsten Schlüsselelemente für die Leistungsqualität und Produktivität der Unternehmen. Daher dürfen psychische wie gefühlsbasierende Themen Betroffener nicht in Tabuzonen stecken bleiben. Mehr ...

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